Wasser prägt Hamburg wie keine zweite deutsche Großstadt: die Alster mit ihren Uferwegen, die Elbe mit dem Blick auf die Schiffe, dazwischen Kanäle, Fleete und Brücken. Rund 1,9 Millionen Menschen leben in der Hansestadt, und für viele ältere Hamburgerinnen und Hamburger gehören der Blick aufs Wasser, der vertraute Stadtteil und die eigene Wohnung untrennbar zusammen. Wenn das Einkaufen schwerer fällt, der Weg zum Hausarzt länger wird oder die Tage still werden, muss deshalb nicht gleich alles anders werden. Oft genügen ein paar verlässliche Stunden in der Woche, damit der gewohnte Alltag weiter trägt – und genau diese Stunden bietet die Alltagsbegleitung von efy care.
Viele Töchter und Söhne älterer Hamburger stehen mitten im Berufsleben, wohnen im Umland zwischen Norderstedt und Buxtehude oder gleich in einer anderen Stadt. Der Anruf am Abend beruhigt, ersetzt aber keine Hilfe vor Ort. efy care bringt beides zusammen: Eine geprüfte Alltagsbegleiterin oder ein geprüfter Alltagsbegleiter aus dem Stadtteil Ihrer Angehörigen übernimmt Einkauf, Arztweg oder den Spaziergang um die Außenalster – und Sie sehen in der App in Echtzeit, wann die Begleitung startet, wie sie gelaufen ist und welche kleinen Beobachtungen für die Familie wichtig sind. Aus der Sorge in der Ferne wird ein gutes Gefühl im Alltag. Auch spontane Änderungen – ein verschobener Arzttermin, ein zusätzlicher Einkauf – lassen sich in der App unkompliziert abstimmen.
Bezahlbar ist das für die meisten Familien schon heute: Ab Pflegegrad 1 haben Ihre Angehörigen Anspruch auf den Entlastungsbetrag von 131 Euro pro Monat nach §45a SGB XI, und efy care rechnet diesen Betrag direkt mit der Pflegekasse ab – ohne Vorleistung, ohne Antragsmarathon. Hanseatisch verstehen wir dabei wörtlich: zurückhaltend im Ton, verlässlich in der Sache. Versprochen wird nur, was auch gehalten werden kann – und gehalten wird, was vereinbart ist. Ihre Ansprechpartner bleiben dabei dieselben: die Begleitung vor Ort und ein erreichbares Team dahinter, das offene Fragen schnell klärt.
Unsere Leistungen in Hamburg im Überblick
Alltagsbegleitung ist keine Pflege im engeren Sinne, sondern Unterstützung, Aktivierung und Gesellschaft – genau dort, wo der Alltag allein beschwerlich wird. Diese Leistungen bieten unsere Begleiterinnen und Begleiter in Hamburg an:
Begleitung zu Arztterminen
Unsere Alltagsbegleiter holen Ihre Angehörigen zu Hause ab, begleiten sie sicher zum Arzt, zur Physiotherapie oder ins Sanitätshaus und bringen sie wieder nach Hause. Auf Wunsch werden die wichtigsten Informationen aus dem Termin für die Familie dokumentiert.
Hilfe im Haushalt
Unterstützung bei allem, was der Alltag mit sich bringt: gemeinsames Kochen, Wäsche, leichte Reinigungsarbeiten, Aufräumen und kleine Erledigungen. Immer gemeinsam mit den Senioren, nie über ihren Kopf hinweg — Aktivierung statt Bevormundung.
Einkaufsbegleitung & Besorgungen
Ob der Wocheneinkauf im Supermarkt, der Gang zur Apotheke oder zur Post: Unsere Begleiter unterstützen beim Einkaufen — zu Fuß, mit dem Rollator oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Gesellschaft & Aktivierung
Gemeinsam spazieren gehen, Karten spielen, vorlesen, Erinnerungen austauschen oder einfach bei einer Tasse Kaffee zuhören. Soziale Teilhabe ist der wirksamste Schutz vor Einsamkeit im Alter.
Entlastung pflegender Angehöriger
Pflegende Angehörige leisten Enormes. Unsere stundenweise Betreuung verschafft ihnen verlässliche Freiräume — für Termine, Erholung oder einfach Zeit für sich selbst.
Begleitung bei Demenz
Unsere geschulten Begleiter gehen geduldig und wertschätzend auf Menschen mit Demenz ein, geben Sicherheit durch feste Bezugspersonen und entlasten die Familie im Betreuungsalltag.
Alltagsbegleitung in allen Stadtteilen von Hamburg
Hamburg ist eine Stadt der Stadtteile mit eigenem Charakter – vom Villenvorort an der Elbe bis zum lebendigen Quartier hinter dem Bahnhof. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind in der ganzen Hansestadt unterwegs, besonders häufig hier:
- Eimsbüttel: Dicht bebaut, beliebt und voller Altbauten: In Eimsbüttel begleiten wir dienstags und freitags gern über den Isemarkt unter der Hochbahntrasse – und ansonsten zu Ärzten, Apotheken und ins Grüne am Wehbers Park.
- Eppendorf & Hoheluft: Rund um die Eppendorfer Landstraße wohnen viele Seniorinnen und Senioren in den charakteristischen Etagenhäusern. Häufigster Einsatz: die Begleitung zu ambulanten Terminen am nahen Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dazu kommen Spaziergänge am Isebekkanal und Gesellschaft bei Kaffee und Franzbrötchen.
- Winterhude & Barmbek: Zwischen Stadtpark und Mühlenkamp unterstützen wir beim Wocheneinkauf, bei Behördengängen und bei Spaziergängen rund um den Stadtparksee – in Barmbek oft auch nach einem Aufenthalt in der dortigen Asklepios Klinik.
- Altona & Ottensen: Die Ottenser Hauptstraße ist lebendig, aber voll – mit Rollator manchmal eine Herausforderung. Unsere Begleiter nehmen sich Zeit für Einkauf und Erledigungen und begleiten gern in den Altonaer Volkspark oder an das Elbufer.
- Blankenese & Elbvororte: Das Treppenviertel ist wunderschön und anspruchsvoll zugleich. In Blankenese, Nienstedten und Othmarschen begleiten wir zu Fachärzten, unterstützen im Haushalt und verbringen gemeinsame Nachmittage im Jenischpark. Treppen gehen wir gemeinsam an – in Ruhe und ohne Zeitdruck.
- Wandsbek & Rahlstedt: Im bevölkerungsreichen Hamburger Osten sind Einkaufsbegleitungen zum Wandsbeker Quarree, Arztbegleitungen und Gesellschaft am Nachmittag besonders gefragt – viele Bewohner leben hier seit Jahrzehnten. Auch die Begleitung zu Gemeindenachmittagen und Vereinstreffen wird regelmäßig angefragt.
- Harburg: Südlich der Elbe ist efy care ebenso zu Hause wie nördlich: In Harburg und Umgebung helfen wir beim Einkauf in der Lüneburger Straße, begleiten zu Ärzten und in den Harburger Stadtpark am Außenmühlenteich. Das entlastet besonders Familien, die nördlich der Elbe wohnen und nicht täglich pendeln können.
- Bergedorf: Der südöstlichste Bezirk mit eigenem Zentrum, Schloss und den Vier- und Marschlanden vor der Tür: Hier übernehmen unsere Begleiter Besorgungen, Behördenwege und gemeinsame Ausflüge ins Grüne. Wer mobil eingeschränkt ist, freut sich über Begleitung zum Wochenmarkt im Bergedorfer Zentrum.
- Niendorf, Lokstedt & Schnelsen: Ruhige Wohnlagen im Hamburger Nordwesten, in denen viele Ältere im eigenen Haus leben. Gefragt sind Hilfe im Haushalt, Fahrtbegleitungen zu Ärzten und Spaziergänge im Niendorfer Gehege. Auch Gartenfreunde finden hier Begleiter, die beim Gang durchs Grüne gern zuhören.
- St. Georg & Hohenfelde: Zentral, urban und bunt: Rund um die Lange Reihe und die Außenalster unterstützen wir bei Einkäufen, begleiten zu den umliegenden Kliniken und leisten Gesellschaft beim Spaziergang an der Alster. Mehrsprachige Begleitung ist in diesem internationalen Viertel besonders gefragt.
Auch in allen weiteren Stadtteilen von Hamburg vermitteln wir Begleitungen – fragen Sie einfach über die App oder per E-Mail an.
Pflege und Unterstützung im Alltag in Hamburg: die Lage vor Ort
Auch in Hamburg wächst die Zahl der Menschen, die im Alltag Unterstützung brauchen, schneller als das Angebot: Ambulante Pflegedienste konzentrieren sich notgedrungen auf die pflegerischen Kernaufgaben, Hausärzte vergeben Termine mit Wochen Vorlauf, und Nachbarschaftshilfe trägt nicht in jedem Quartier gleich gut. Was dabei zu kurz kommt, sind die unspektakulären, aber entscheidenden Dinge: der begleitete Einkauf, der sichere Weg zum Arzt, das Gespräch am Küchentisch. Alltagsbegleitung setzt genau dort an – als Ergänzung zur Pflege, nicht als deren Ersatz. Viele Familien merken das erst, wenn eine Krise den Alltag durcheinanderbringt und Hilfe plötzlich schnell gebraucht wird.
Ratsuchende Familien finden in der Hansestadt gute Anlaufstellen: Die Pflegestützpunkte Hamburg beraten kostenlos, unabhängig und über das Stadtgebiet verteilt zu allen Fragen rund um Pflegegrade, Leistungen und Wohnformen im Alter. Viele Angehörige hören dort zum ersten Mal vom Entlastungsbetrag: 131 Euro pro Monat, die jeder Person mit Pflegegrad 1 oder höher zustehen und die gezielt für Angebote zur Unterstützung im Alltag gedacht sind – also genau für Leistungen wie die Alltagsbegleitung.
Voraussetzung für die Erstattung durch die Pflegekasse ist, dass das Angebot nach §45a SGB XI und dem hamburgischen Landesrecht anerkannt ist. efy care bewegt sich ausschließlich in diesem anerkannten Rahmen und wickelt die Abrechnung vollständig für Sie ab: Sie buchen die Stunden in der App, wir reichen alles bei der Pflegekasse ein. Niemand muss Belege sortieren oder Erstattungsanträge schreiben – ein Punkt, den uns gerade berufstätige Angehörige immer wieder als größte Erleichterung nennen. Die App zeigt zudem jederzeit transparent, wie viel vom Monatsbudget bereits genutzt wurde.
Hamburg ist als Hafenstadt seit jeher weltoffen, und das spiegelt sich in unserem Netzwerk: Unsere Begleiterinnen und Begleiter bringen unterschiedliche Berufswege, Altersgruppen und Sprachen mit – von Englisch über Türkisch und Polnisch bis Russisch oder Farsi. Beim Matching zählt aber nicht nur die Sprache, sondern auch die Chemie: Wer gern über Fußball im Volksparkstadion, alte Hafenzeiten oder plattdeutsche Redewendungen plaudert, findet bei uns Gesellschaft, die zuhören kann – und will.
Entlastungsbetrag in Hamburg nutzen: 131 € pro Monat von der Pflegekasse
Jeder Mensch mit anerkanntem Pflegegrad – bereits ab Pflegegrad 1 – hat Anspruch auf den Entlastungsbetrag nach §45a SGB XI in Höhe von 131 Euro pro Monat. Dieser Betrag ist zweckgebunden für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag – genau das, was efy care in Hamburg anbietet.
Das Beste daran: Der Entlastungsbetrag wird nicht ausgezahlt, sondern von der Pflegekasse erstattet – und verfällt, wenn er nicht genutzt wird. Viele Familien in Hamburg verschenken so jedes Jahr über 1.500 Euro an Unterstützung, die ihnen zusteht. Nicht abgerufene Beträge aus dem laufenden Jahr können noch bis zum 30. Juni des Folgejahres verwendet werden.
efy care übernimmt die komplette Abrechnung mit der Pflegekasse automatisch über die App. Sie reichen keine Belege ein, gehen nicht in Vorleistung und behalten in der App jederzeit den Überblick über Ihr verbleibendes Budget.
So funktioniert der Start mit efy care
Häufige Fragen zur Alltagsbegleitung in Hamburg
Deckt efy care ganz Hamburg ab – auch südlich der Elbe?
Ja. Wir vermitteln Alltagsbegleitung in allen sieben Hamburger Bezirken – von Altona über Eimsbüttel, Hamburg-Nord und Wandsbek bis Bergedorf, und ausdrücklich auch südlich der Elbe in Harburg und Wilhelmsburg. Da die Begleiter aus der Umgebung Ihrer Angehörigen vorgeschlagen werden, entfallen lange Anfahrten – auch in Randlagen wie Rissen, Rahlstedt oder den Vier- und Marschlanden finden wir in der Regel eine gute Lösung.
Wer berät in Hamburg zu Pflegegrad und Pflegeleistungen?
Erste Adresse sind die Pflegestützpunkte Hamburg: Sie beraten kostenlos und trägerunabhängig zu Pflegegraden, Anträgen, Wohnraumanpassung und Entlastungsangeboten – telefonisch, vor Ort oder per Hausbesuch. Den eigentlichen Antrag auf einen Pflegegrad richten Sie an die Pflegekasse Ihrer Angehörigen. Wenn Sie möchten, geht das efy care Team die Schritte gemeinsam mit Ihnen durch und hilft bei der Vorbereitung auf den Begutachtungsbesuch des Medizinischen Dienstes.
Begleiten Sie auch zu Terminen am UKE oder in Asklepios-Kliniken?
Sehr häufig sogar. Ob ambulanter Termin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Nachsorge in einer der Asklepios-Kliniken oder der Weg zum Facharzt im Ärztehaus: Die Begleitung beginnt an der Haustür, umfasst den gesamten Weg samt Wartezeit und endet erst, wenn Ihre Angehörigen wieder gut zu Hause angekommen sind. Was im Termin besprochen wurde, kann die Begleiterin auf Wunsch stichpunktartig in der App für die Familie festhalten.
Wie funktionieren Begleitungen mit dem HVV, wenn meine Angehörigen einen Rollator nutzen?
Das HVV-Netz aus U-Bahn, S-Bahn, Bussen und den Elbfähren ist gut ausgebaut, aber nicht jede Station ist barrierefrei erreichbar. Unsere Begleiter planen deshalb vorab die passende Route, nutzen Aufzüge und stufenlose Zugänge, helfen beim Einsteigen und sichern den Rollator während der Fahrt. Ist eine Verbindung zu beschwerlich, weichen wir auf ein Taxi aus – die Entscheidung treffen Begleiter und Familie gemeinsam.
Was machen die Begleiter bei typischem Hamburger Schmuddelwetter?
Der Alltag richtet sich in Hamburg nicht nach dem Wetter – unsere Begleitungen auch nicht. Bei Regen verlagert sich der Nachmittag nach drinnen: gemeinsam kochen oder backen, Karten spielen, Fotoalben ansehen, vorlesen oder in Ruhe erzählen. Einkauf und Arzttermine finden selbstverständlich trotzdem statt, mit Schirm und ohne Hektik. Und sobald die Sonne herauskommt, geht es wieder an die Alster oder in den Stadtpark. Wichtig ist uns nur eines: dass niemand allein zu Hause sitzt, weil es draußen grau ist.
Gibt es in Hamburg Begleiterinnen und Begleiter mit verschiedenen Sprachkenntnissen?
Ja. Zur Hansestadt gehören Familien mit Wurzeln in aller Welt, und unser Netzwerk bildet das ab: Viele Begleiterinnen und Begleiter sprechen neben Deutsch zum Beispiel Türkisch, Polnisch, Russisch, Englisch oder Farsi. In der App hinterlegen Sie einfach den Sprachwunsch, und das Matching berücksichtigt ihn von Anfang an – denn Vertrautheit entsteht am leichtesten in der Sprache, mit der man aufgewachsen ist.
Was kostet Alltagsbegleitung über efy care?
Die Kosten richten sich nach Umfang und Art der Begleitung. Ab Pflegegrad 1 steht Ihnen der Entlastungsbetrag nach §45a SGB XI in Höhe von 131 Euro pro Monat zu, mit dem anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag finanziert werden können. efy care rechnet den Entlastungsbetrag auf Wunsch direkt mit der Pflegekasse ab — Sie müssen nicht in Vorleistung gehen. Nicht genutzte Beträge können bis zu sechs Monate ins Folgejahr übertragen werden.
Wie schnell kann eine Begleitung starten?
Nach Ihrer Anfrage über die efy care App schlagen wir Ihnen in der Regel innerhalb weniger Tage passende Alltagsbegleiter aus Ihrer Nähe vor. Nach einem unverbindlichen Kennenlernen kann die erste Begleitung meist innerhalb einer Woche stattfinden. Bei dringendem Bedarf sprechen Sie uns direkt an.
Wie funktioniert die efy care App?
Sie beschreiben in der App, welche Unterstützung gewünscht ist. Unser Matching schlägt passende, geprüfte Begleiter aus Ihrer Umgebung vor — nach Standort, Verfügbarkeit und Qualifikation. Termine buchen und verwalten Sie direkt in der App, Angehörige erhalten Echtzeit-Updates zu jeder Begleitung, und die Abrechnung mit der Pflegekasse läuft automatisch im Hintergrund.
Alltagsbegleitung in der Umgebung von Hamburg
efy care ist auch in weiteren Städten der Region für Sie da:
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